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Datenschutz und neue Version von Google Chrome


 Franz    27 Sep : 08:20
 Keine    Allgemeines

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Das kommende Update des Internetbrowsers soll die Beunruhigung von Nutzern und Datenschützer wieder entkräften.

Das kommende Update des Internetbrowsers soll die Beunruhigung von Nutzern und Datenschützer wieder entkräften. Mit der Version 70 sollen Anwender nicht mehr automatisch doppelt in den Google-Kosmos eingeloggt werden.

Damit reagiert der Konzern auf die Änderungen in der Version 69.

Die Änderung ist bemerkenswert, da Nutzer nicht explizit vor dem Doppel-Login gewarnt werden: Wer etwa auf einem fremden Rechner mit Chrome nur kurz sein Google-Email-Konto prüft, personalisiert gleich den ganzen Internetbrowser, lädt je nach Einstellungen Lesezeichen, synchronisierte Passwörter, Kreditkartendaten und die Surf-Historie. Wer auf dem eigenen Rechner surft, speichert eventuell seine Surf-Historie auf Googles Servern, ohne sich dessen bewusst zu sein.
Der US-Sicherheitsforscher Matthew Green von der Johns-Hopkins-Universität Baltimore erklärt in einem Blogpost unter dem Titel "Warum ich Chrome verlasse" eindrücklich, warum diese Änderung die Nutzer eventuell kalt erwischt: "Nutzer-Zustimmung ist wichtig! Für Jahre fragte Chrome seine Nutzer, ob sie sich einloggen wollen. Nun passiert das plötzlich automatisch."
Aus Datenschutz-Sicht relevant ist vor allem die Option "Synchronisierung". Denn zuvor speicherte der Google-Browser die Surf-Historie - also welche Seiten im Netz wann angesteuert worden, aber auch Passwörter für Seiten und Lesezeichen sowie zuletzt geöffnete Seiten in Browser-Tabs - lediglich lokal. Nur wer sich ausdrücklich einloggte, konnte die sogenannte Synchronisierung aktivieren und all diese Daten bei Google speichern. Nun hat Google den Schritt des Browser-Logins bei Chrome automatisiert.

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